Karriere / Tipps + Infos

• Mehr Wahlmöglichkeiten: Arbeitsort für viele kein Kriterium mehr
• Weniger Aufwand: Bewerben ohne Anschreiben und mit wenigen Klicks
• Intelligentes Matching: Wir wählen passende Jobs nur noch aus, statt mühsam danach zu suchen
• Für den Trendreport haben StepStone und der Bundesverband der Personalmanager (BPM) rund 9.000 Menschen gefragt, wie Jobsuche und Bewerbung in fünf Jahren aussehen werden – unter den Befragten waren auch 2.700 Recruiter*innen und Führungskräfte

Welchen Einfluss hat die (Post-)Covid-Krise auf Gehälter? Können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im kommenden Jahr überhaupt eine Lohnerhöhung erwarten? Ja, denn trotz der aktuellen Situation werden die Gehälter in den meisten EU- und Nicht-EU Ländern 2022 steigen. – Allerdings wird durch hohe Inflationsraten in einigen Ländern die reale Erhöhung eher niedrig ausfallen, teilweise sogar bis hin zu Negativeffekten.
Diese und weitere Erkenntnisse erlangt die aktuelle Studie "Kienbaum Gehaltsentwicklungsprognose 2022", die noch diesen Monat von der Personal- und Managementberatung veröffentlicht wird. Die Studie bietet einen Überblick über die Gehälter in 48 ausgewählten Ländern mit mehr als 600 Teilnehmern aus Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen.

Kommunikation wichtiger als je zuvor: Gerade in Krisenzeiten fällt der professionellen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Unternehmen eine essentielle Rolle zu. Auch am Arbeitsmarkt schlägt sich dies natürlich nieder. Die Münchner Wilde & Partner Communications GmbH hat unter 28 Leitern und Leiterinnen von Pressestellen deutscher Unternehmen zur aktuellen Personalsituation nachgefragt. Das Feedback fällt differenziert aus.
Einschätzung höchst unterschiedlich:
Demnach sind rund 44 Prozent der Befragten der Ansicht, dass sich der Wettbewerb um die besten Talente im Bereich Kommunikation verstärkt hat. 19 Prozent erhalten dagegen zahlreiche Bewerbungen und gehen davon aus, dass viele Kommunikationsprofis derzeit neue Jobs suchen. Für etwa ein Drittel der Befragten hat sich die Corona-Pandemie bislang wenig auf die Personalsituation niedergeschlagen, sie spüren kaum Veränderungen.

• Neun von zehn Beschäftigten sehen nötige Zukunftskompetenzen als entscheidend für den Geschäftserfolg in den kommenden fünf bis zehn Jahren
• Besonders großer Nachholbedarf herrscht bei der digitalen Kommunikation, dem Umgang mit digitalen Tools und dem virtuellen Arbeiten
• Mehrheit der Arbeitnehmenden ist mit Vielfalt und Qualität der Lernangebote unzufrieden.
Entscheider*innen sind um den Wirtschaftsstandort Deutschland besorgt: Grund sind ihrer Meinung nach die fehlenden, aber entscheidenden Zukunftskompetenzen in vielen Unternehmen – insbesondere befeuert durch die Corona-Pandemie. Man spricht hier auch von einem wachsenden Skill-Gap. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Online-Jobplattform StepStone und des Kienbaum Institut @ ISM, der Forschungseinrichtung der Personal- und Managementberatung Kienbaum an der International School of Management, hervor.

• Die Berlin School of Business and Innovation (BSBI) analysiert die Job-Angebote in den 15 größten deutschen Städten auf feste und befristete Stellen sowie Studierendenjobs
• Rund 81 Prozent der ausgeschriebenen Vakanzen werben mit fester Anstellung
• Anteil der Werkstudierendenjobs ist höher als der von befristeten Job-Angeboten
• Befristete Verträge werden unter anderem im Gesundheitswesen sowie in der Forschung registriert

2021 ist für das „PR-Journal“ ein wirklich außergewöhnliches Jahr: Nach dem 25. Pfeffer-Ranking und dem bereits 5. Geburtstag unseres monatlichen Podcasts im Mai folgt am 3. August die 750. Ausgabe unseres Redaktions-Newsletters, der Woche für Woche über 9.000 Kommunikationsprofis aller Karrierelevel in Agenturen, Pressestellen, Verbänden und Unis erreicht. Wir bedanken uns für Ihre Treue mit einer nie dagewesenen Preis-Aktion: Alle im August gebuchten Media-Einzelleistungen kosten maximal je 750 Euro. So würde bspw. ein Sonder-Newsletter nicht 1.390 Euro und ein Content-AdBanner nicht 990 Euro kosten, sondern eben nur … genau: 750 Euro. 

Wer sich auf einen neuen Job bewirbt, weiß: Die Frage nach den Stärken und Schwächen wird kommen – auch wenn es mittlerweile unterschiedlichste Möglichkeiten gibt, wie Personaler*innen diese abfragen. Doch vielen Jobsuchenden fällt es gar nicht so leicht, diese zu beantworten. Dabei werden persönliche Eigenschaften immer wichtiger bei der Suche nach einem passenden Job, wie eine StepStone Studie unter 2.700 Führungskräften und 2.000 Recruiter*innen zeigt. Mit dem StepStone Persönlichkeitstest TrueYou kann jetzt jede*r die eigenen Soft Skills testen und mehr über seinen ganz persönlichen Arbeitsstil erfahren.

Persönliche Eigenschaften wichtiger als berufliche Erfahrung
73 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass persönliche Eigenschaften die wichtigsten Faktoren bei der Auswahl der passenden Kandidaten*innen seien – noch vor der beruflichen Erfahrung (68 Prozent). 87 Prozent glauben sogar, dass die persönlichen Faktoren in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen werden. Soziale Kompetenzen liegen mit 67 Prozent auf Platz 3. Formelle Abschlüsse oder gar Noten scheinen im Gegensatz dazu weniger wichtig (10 Prozent und 5 Prozent). „Gerade die Corona-Pandemie zeigt, dass immer mehr Menschen als Quereinsteiger neue Jobs ausüben, in denen sie wenige oder keine Vorkenntnisse besitzen. Umso wichtiger sind hier bei der Bewerbung Soft Skills“, sagt StepStone Karriere-Expertin Lea Schröder. „Wir beobachten, dass Unternehmen bei den Einstellungskriterien ein zunehmendes Augenmerk auf die sogenannten weichen Faktoren legen und es sich zum Ziel machen, dass die neuen Mitarbeiter*innen zur Unternehmenskultur passen.“ Aber welche Soft Skills müssen Arbeitnehmer*innen in Zukunft mitbringen? Unter den Top 3 liegen laut StepStone Studie Kommunikationsfähigkeit (75 Prozent), Flexibilität (66 Prozent) und Organisationfähigkeit (61 Prozent).

Diese Studie ergründet die Erwartungen der Generation Z an ihre zukünftigen Arbeitgeber. Besonders auffällig war die Bedeutung von Unternehmenswerten, denn nur eins von fünf Mitgliedern der Gen Z würde für ein Unternehmen arbeiten, das seine Werte nicht teilt. Darüber hinaus punkten soziales Engagement und Diversity-Progarmme von Unternehmen bei der Generation.
Die globale Marketingagentur Lewis hat am 27. Mai die Ergebnisse ihrer neuen globalen Studie über die Generation Z und die Zukunft des Arbeitslebens veröffentlicht. Die Studie, die zur Unterstützung der globalen HeForShe-Bewegung durchgeführt wurde, zeigt, welche Erwartungen die Gen Z an Unternehmen und CEOs hat. Ihre Ergebnisse offenbaren die Wichtigkeit von Werten und Diversity-Programmen am Arbeitsplatz, wobei Geschlecht und Herkunft an erster Stelle stehen.
„Die nächste Generation drängt schnell in die Berufswelt und sie will gehört werden“, sagt Chris Lewis, CEO von Lewis. „Es ist klar, dass die Gen Z Werte über alles andere stellt – Unternehmen, die das nicht verstehen oder widerspiegeln, werden es schwer haben, die besten Talente zu akquirieren und zu halten.“
Weitere Informationen unter www.teamlewis.com

Universum Rankings der attraktivsten Arbeitgeber 2021 zeigen, bei welchen Unternehmen Studierende am liebsten arbeiten möchten und was ihnen dabei wichtig ist.
Über 80 Prozent der Studierenden der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT/Informatik und Naturwissenschaften beziehen das Thema Nachhaltigkeit als einen relevanten Faktor in die Wahl ihres zukünftigen Arbeitgebers ein. Im Fachbereich Naturwissenschaften geben 22 Prozent der Studierenden an, dass Nachhaltigkeit für sie sogar zu den wichtigsten Entscheidungskriterien beim Berufseinstieg zählt. Im Fachbereich Ingenieurwesen trifft das auf 16 Prozent, in den Wirtschaftswissenschaften auf 13 Prozent und in der IT/Informatik auf 10 Prozent der Studierenden zu. Dabei sehen Studierende aller vier Fachbereiche vor allem in der ökologischen Nachhaltigkeit die größte Bedeutung, weniger in der ökonomischen oder der sozialen.

Anlässlich der beiden Campus-Messen create imPRessions (am 12. Juni in Münster) und KOMMpass (am 18. und 19. Juni in Stuttgart) organisieren das YoungPRPros-Netzwerk, die PR-Studierendenvereine PRIHO e.V. und campus relations e.V. gemeinsam mit dem „PR-Journal“ eine exklusive PR-Stellenbörsen-Aktion für alle an den Messen beteiligten Agenturen und Unternehmen. Im gesamten Monat Juni gelten für sie besondere Preise: Praktika können kostenfrei, alle weiteren Stellenanzeigen für nur je 390 Euro geschaltet werden. Die Erlöse werden mit den Studierendenvereinen geteilt.