Karriere / Tipps + Infos

Junge Akademiker und Akademikerinnen unterscheiden sich teilweise stark in ihren Erwartungen an den Berufseinstieg. Während Abwechslung, Erfüllung und Arbeitsklima für alle besonders wichtig sind, gehen die Vorstellungen vor allem beim Thema Gehalt auseinander. Männliche Studenten der für die Agenturbranche relevanten Fachrichtungen erwarten im Schnitt 6.000 Euro mehr Jahresgehalt als Studentinnen. Das ergab eine Studie vom Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA und Appinio.
Bei der Erhebung wurden über 1.000 Studenten und Studentinnen aus ganz Deutschland online befragt. Während Frauen der für Agenturen besonders relevanten Fachrichtungen im Schnitt gut 42.500 Euro Jahresgehalt erwarten, sind es bei ihren männlichen Kollegen gut 48.500 Euro. Mit 6.000 Euro ist diese Differenz sogar noch höher als der Schnitt aller Studierenden aller Fachrichtungen, die bei 5.500 Euro liegt.

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Die Corona-Krise sorgt für eine paradoxe Situation: Viele Kommunikatoren haben so viel zu tun wie selten zuvor – gleichzeitig steigt die Sorge um den eigenen Job oder den von Mitarbeitern. Was tun, wenn man plötzlich gekündigt wird oder verdienten Kräften kündigen muss? NextPlacement, der neue Outplacement-Service der PRCC-Personalberatung, bietet Unterstützung.

von Philip Müller, Managing Partner der PRCC Personalberatung, Düsseldorf

Klar ist: Ein Outplacement kann die Kündigung nicht verhindern. Es kann aber die negativen Folgen einer Trennung abmildern und den Betroffenen neue Perspektiven eröffnen: Die Kandidaten im Outplacement-Prozess werden dabei unterstützt, sich im Arbeitsmarkt zu orientieren und zu positionieren, sich zu qualifizieren und schließlich einen neuen Job zu finden.

Eine professionelle Begleitung kann sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber sinnvoll sein, da eine Kündigung beide Seiten vor Herausforderungen stellt:

Bewerber wünschen sich mehr Transparenz in Gehaltsfragen. (Schaubild: softgarden)

Mehr Transparenz oder Stillschweigen? Wenn es um Gehälter geht, gehen die Meinungen auseinander. Aktuell lassen Arbeitgeber im Hinblick auf das Gehalt erst sehr spät die Katze aus dem Sack – das zeigt eine aktuelle Umfrage von softgarden, an der 4.145 Bewerberinnen und Bewerber teilgenommen haben. Zahlreiche Jobkandidaten werden aktuell künstlich zu lange im Bewerbungsverfahren festgehalten, obwohl Gehaltswunsch und -angebot nicht zueinander passen. Arbeitgeber verbrennen so unnötige Ressourcen und schädigen ihr Image.
Im Zuge der New Work-Debatte wird immer wieder die Forderung nach Gehaltstransparenz im Unternehmen erhoben. Einige Unternehmen haben ihre Gehaltsstruktur transparent gemacht – und öffentlich darüber gesprochen. Wie stehen Bewerber dazu? 50,6 Prozent der Befragten finden das gut, 28,9 Prozent schlecht. 20,5 Prozent haben dazu keine Meinung.

Martina Kloos

„In welchem Zusammenhang steht Kommunikation mit Recruitment, Mitarbeiterbindung und Employer Branding?“ Das ist eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird. Und ich möchte sie gleich beantworten: „Kommunikation ist die Basis von allem!“
Jeder Mensch kommuniziert, selbst der, der schweigt. Wir senden mit allem Botschaften: angefangen von der Frisur und der Kleidung, über Mimik und Gestik, bis hin zur Ausdrucksweise und den gesprochenen Inhalten. Und Kommunikation wird immer beantwortet, in vielen Fällen auch unbewusst. Gleiches gilt für das Recruitment. Wenn man seine Mitmenschen aufmerksam beobachtet, gut zuhört und neugierig auf den Menschen hinter der Fassade ist, kann man mit den richtigen Fragen sehr viel über sein Gegenüber erfahren. Außerdem findet Kommunikation hier über die Außendarstellung von Unternehmen, über Stellenanzeigen und Arbeitgeber-Bewertungsportale statt.

In welcher Branche beziehen Beschäftigte die höchsten Gehälter? Und in welchen ist das Einkommensniveau vergleichsweise gering? Die Vergütungsanalysten von Compensation Partner, Hamburg, haben 132.218 Gehaltsdaten aus 17 branchenübergreifenden Berufsgruppen untersucht und den Branchenindex 2020 (steht hier zum Download bereit) erstellt. Das Ergebnis: Unternehmen aus der Biotechnologie zahlen die höchsten Gehälter. Beschäftigte aus diesem Bereich beziehen ein um fast 39 Prozent höheres Gehalt als der Durchschnitt. Marktübliche Gehälter erhalten demnach Beschäftigte in Werbung und PR (+1,6 %). Deutlich unter Durchschnitt verdienen Angestellte in Krankenhäusern (-15,9 %), Zeitarbeit (-20,3 %) und Call-Center (-30,5 %).

Zum Jahresbeginn verspüren viele Menschen den Drang, sich professionell weiterzuentwickeln und sich neue berufliche Ziele zu stecken. Um ihnen zu helfen, dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen, hat LinkedIn Learning die Daten von über 660 Millionen Mitgliedern und über 20 Millionen Jobs analysiert. Herausgekommen ist die Liste der 15 Hard- und Soft-Skills, die von Unternehmen im neuen Jahr besonders nachgefragt sein werden – in Deutschland wie auch in der ganzen Welt.

Ist der Doktortitel ein Gehaltsmotor? Die Analysten vom Hamburger Vergleichsportal Gehalt.de haben 6.074 Daten von akademischen Berufseinsteigern ausgewertet und untersucht, in welchen Fächern der Doktortitel am lukrativsten ist. Das Ergebnis: Promovierte Akademiker erhalten zum Berufsstart ein Gehalt von rund 55.500 Euro jährlich. Masterabsolventen ohne den Titel liegen bei 46.314 Euro im Jahr. Bei Informatikern lohnt sich der Doktor am meisten. Mit Promotion verdienen sie 57.000 Euro im Jahr – rund 8.700 Euro mehr als ihre Kollegen ohne einen Doktorgrad.

Der Herbst ist eine Zeit der Veränderung – und das, auch was die Berufswelt anbelangt. So ist der Oktober laut LinkedIn einer der Monate des Jahres (getoppt nur vom Januar), in dem die meisten Menschen nach neuen beruflichen Herausforderungen suchen und Jobs wechseln.
Zitat:
„Wer sich nach einem beruflichen Tapetenwechsel sehnt oder wer nach neuen Mitarbeiter*innen sucht, der sollte jetzt aktiv werden – gerade die Herbstmonate bieten überproportional viele berufliche Möglichkeiten“, sagt Barbara Wittmann, Senior Director bei LinkedIn DACH.

Was nützen Kickertisch und Feierabendbier, wenn die fehlende Motivation viel tiefliegendere Gründe hat? Statt hipper aber sinnloser Maßnahmen, verdienen Mitarbeitende echte Wertschätzung von ihren Arbeitgebern.
Auf der Suche nach dem Sinn.
Nach außen hin werden Feel-good-Aktivitäten wie Büro-Yoga und Teamausflüge als Kirsche auf der Torte verkauft. Wenn die Arbeitsbedingungen im Unternehmen top sind und das wohlverdiente Feierabendbier noch oben drauf kommt, sind sie das ja auch. Schwierig wird es, wenn solche Motivationsmaßnahmen als Ersatz für regelmäßige Überstunden oder problematisches Vorgesetztenverhalten herhalten müssen. Ist die Stimmung durch hohen Druck und wenig Wertschätzung im Keller, macht die kostenlose Pizza am Freitag langfristig bestimmt keinen Angestellten glücklicher.
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Fachkräfte sind wählerisch und haben genaue Vorstellungen von ihrem Job. Damit sie zufrieden mit ihrer Stelle sind, wünschen sie sich vor allem eine spannende Tätigkeit und eine hohe Jobsicherheit. Das zeigen Ergebnisse einer StepStone Studie zum Thema Arbeitgeberattraktivität, an der 22.000 Fach- und Führungskräfte teilgenommen haben. Doch was hat Fachkräfte in Deutschland eigentlich dazu gebracht, ihren letzten Arbeitgeber zu verlassen? Das sind die acht häufigsten Kündigungsgründe:

Grund 1: Zu geringe Bezahlung
Obwohl die Befragten im Rahmen der Studie mehrere Kündigungsgründe nennen konnten, gaben nur rund vier von zehn Fachkräften (39,7 Prozent) das Gehalt an. 79 Prozent der Fachkräfte gehen davon aus, dass sie nach einem Jobwechsel mehr verdienen als vorher – das zeigt die StepStone Studie „Gehaltsverhandlungen in Deutschland“.