Karriere / Tipps + Infos

Warum entschließen sich Beschäftigte, bei ihrem Arbeitgeber zu kündigen? Und welche Aspekte sind ihnen im Beruf am wichtigsten? Compensation Partner, Hamburg hat dazu gemeinsam mit dem Vergleichsportal gehalt.de im Zeitraum vom 9. bis zum 23. Januar 1.092 Personen befragt. Das Ergebnis: Die meisten Beschäftigten kündigten in ihrer Vergangenheit aufgrund von geringer Wertschätzung (45 Prozent) der Vorgesetzten oder eines zu niedrigen Einkommens (40,5 Prozent).

Großteil der Kündigungen aufgrund von mangelnder Wertschätzung
Der häufigste Grund für eine Kündigung seitens der Arbeitnehmer ist eine zu geringe Wertschätzung durch ihre Vorgesetzten. Rund 45 Prozent der Befragten geben dies als Ursache für ihren Wechsel des Arbeitgebers an. Weitere 40 Prozent kündigten aufgrund eines zu niedrigen Gehalts und 38 Prozent der Befragten erhielten ein besseres Angebot von einem anderen Unternehmen. „Eine angemessene Vergütung ist bei der Reduzierung der Mitarbeiterfluktuation essenziell. Gehälter müssen deshalb stets auf ihre Marktaktualität überprüft werden“, erklärt Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner.

Nach dem Bachelor in den Job einsteigen oder weiter studieren? Bei einem berufsbegleitenden Master kombiniert der Kommunikationsnachwuchs beides. Trotz zeitweiser Doppelbelastung überwiegen dabei die klaren Karrierevorteile.

von: Nils Hille, Geschäftsführer der Deutschen Akademie für Public Relations, Düsseldorf

Keine Freizeit, keine Entfaltungsmöglichkeiten im Job und keine guten Arbeitgeber, die so ein Modell unterstützen – die Liste der Vorbehalte gegenüber einem dualen Studium ist lang. Dabei sind die meisten von ihnen nur Gerüchte oder längst Geschichte. Immer mehr Arbeitgeber schätzen heute duale Modelle und die damit verbundenen motivierten Mitarbeiter.

Im internationalen Vergleich erreichen Frauen Führungspositionen durchschnittlich 1,4 Jahre schneller als Männer und sind tendenziell jünger, wenn sie in die Führungsebene gelangen. Insgesamt schaffen es allerdings weiterhin deutlich weniger Frauen an die Spitze als Männer – und Frauen haben für diesen Aufstieg auch ein sehr viel kürzeres Zeitfenster als ihre männlichen Kollegen. Das ergab der Bericht „A Quantum Leap for Gender Equality – For a Better Future at Work for All“ der anlässlich des Weltfrauentags 2019 von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Zusammenarbeit mit LinkedIn veröffentlicht wurde. Der Bericht untersucht basierend auf LinkedIn Daten die Karrierewege von Männern und Frauen in den USA, Indien, Deutschland, Italien und Norwegen.

Ein weit verbreiteter Erklärungsansatz für die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern lautet: Frauen sind beim Thema Gehalt deutlich zurückhaltender als Männer. Wie eine aktuelle Umfrage der Online-Jobplattform StepStone zeigt, stimmt das so nicht. StepStone hat rund 11.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland detailliert zum Thema Gehaltsverhandlung befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Geschlechter sich ähnlicher sind als oft angenommen. So fragen 42 Prozent der Männer ihren Arbeitgeber regelmäßig nach mehr Gehalt. Bei den Frauen sind es mit 38 Prozent nur etwas weniger. 63 Prozent von ihnen suchen das Gehaltsgespräch mindestens einmal im Jahr – hier liegen sie mit den Männern gleichauf. Die Männer sind dabei am Ende jedoch etwas erfolgreicher: Während 59 Prozent der Männer in ihrem aktuellen Job auch tatsächlich eine Gehaltserhöhung gewährt bekommen haben, war das bei 54 Prozent der Frauen der Fall. Die große Mehrheit sowohl der befragten Frauen als auch Männer erhielt innerhalb der ersten zwei Jahre mehr Gehalt.

StepStone Analyse: Wenn ein Einstellungsprozess abgebrochen wird, sind es längst nicht mehr nur die Bewerber, die eine Absage erhalten. Immer häufiger bekommt auch der Arbeitgeber einen Korb. Laut einer aktuellen StepStone Studie entscheiden sich 29 Prozent der Fachkräfte gegen das Vertragsangebot, das sie am Ende des Bewerbungsprozesses bekommen. Damit verzichten Kandidaten im wirtschaftlich starken Deutschland fast doppelt so oft auf eine neue Jobmöglichkeit wie in Frankreich (15 Prozent) und rund drei Mal so häufig wie in Belgien (10 Prozent) und den Niederlanden (7 Prozent). Für die internationale Studie interviewte die Jobplattform zwei Jahre lang mehr als 100.000 Teilnehmer, die sich im Befragungszeitraum auf eine Stelle beworben hatten, detailliert zum weiteren Verlauf des Bewerbungsprozesses.

Auf ein gutes Miteinander kommt es im Arbeitsleben besonders an: Für fast jeden zweiten Deutschen ist das gute Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten der wichtigste Faktor für ihre Arbeitsmoral. Fast jeder Dritte möchte sich auch abseits der eigentlichen Tätigkeit mit den Kollegen gut verstehen. Das sind Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Umfrage "Arbeitsmotivation 2019", für die 1.004 Bundesbürger befragt wurden.
+++ Die Studienergebnisse finden Sie über diesen Link: https://bit.ly/1TP6fSx +++

9 von 10 Personalern halten Soft Skills für ebenso wichtig oder wichtiger als Hard Skills / 87 Prozent der Unternehmen bieten mittlerweile flexibles Arbeiten an / Vergleichsweise wenige deutsche Personaler sehen Gehaltstransparenz und einen besseren Schutz vor Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz als Trendthemen.
In seinem vor Kurzem veröffentlichten Global Talent Trends Report beschreibt LinkedIn, das weltweit größte soziale Netzwerk für berufliche Kontakte, vier Trends, die im Jahr 2019 weltweit im Fokus stehen: Flexibles Arbeiten, Transparenz bei Gehältern, Soft Skills und ein besserer Schutz vor Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz. Diese Trends basieren auf einer Umfrage* unter weltweit mehr als 5.000 Personalverantwortlichen, die mit LinkedIn Analysen verglichen wurden.

Stellen Sie sich vor, Sie kommen an Ihrem ersten Arbeitstag ins Büro und weder ein eingerichteter Computer, noch ein einsatzbereites Telefon stehen Ihnen zur Verfügung. Mehr als ein Drittel der Fachkräfte in Deutschland hat diese Situation schon einmal erlebt. Das ergab eine neue Studie der Online-Jobplattform StepStone, für die rund 13.000 Fach- und Führungskräfte nach ihren Erfahrungen zum Start im neuen Job befragt wurden. Die Ergebnisse zeigen: Nur die Hälfte der Fachkräfte wird an ihrem ersten Tag von ihrem neuen Vorgesetzten persönlich begrüßt. Bei jedem sechsten Befragten verläuft der Start in den neuen Job sogar noch misslicher. Hier war noch nicht mal das Team über den Arbeitsbeginn des neuen Kollegen informiert.

Fachbeitrag von Nils Hille, Geschäftsführer der Deutschen Akademie für Public Relations, Düsseldorf

In der Kommunikationsbranche schaffen es fehlerbehaftete Bewerbungen trotz Fachkräftemangel nicht in die engere Auswahl. Agenturchefs und Leiter Unternehmenskommunikation prüfen vor allem Sorgfalt und Motivation, bevor sie Kandidaten einladen. Rechtschreibfehler und Grammatikmängel, unvollständige Unterlagen, Allgemeinplätze und Fauxpas in der Anrede oder im Anschreiben – die Variantenliste des schlechten ersten Eindrucks bei Bewerbungen ist lang. Selbst die Kommunikationsbranche, die das saubere Texten eigentlich schon als Grundkompetenz mitbringen sollte, ist hier alles andere als eine Ausnahme.

Jeder zweite Deutsche wünscht sich im kommenden Jahr ein höheres Gehalt. Dieser Karrierewunsch rangiert mit 46 Prozent unangefochten auf dem ersten Platz. Das ist eins der Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Umfrage "Karriereziele 2019", für die 1.004 Bundesbürger befragt wurden. Über mehr Wertschätzung im Job würden sich 24 Prozent der Befragten freuen. Dass der Chef zum Beispiel ein paar lobende Worte für erledigte Aufgaben findet, landet somit bei den Deutschen auf dem zweiten Platz der Wunschliste. Auf dem dritten Platz rangieren "sich die Zeit selbstständig einteilen zu dürfen" und eine "Fremdsprache zu lernen". Jeweils für 19 Prozent der Bundesbürger ist das wichtig.
+++ Die Studienergebnisse finden Sie über diesen Link.