Karriere / Tipps + Infos

Studie analysiert 22.000 Betriebe in Deutschland zum Arbeitsklima, der Fairness und der Unternehmenskultur. In vielen Unternehmen mangelt es an qualifizierten Fachkräften, im Wettbewerb um diese Arbeitskräfte müssen Arbeitgeber ihre Anziehungskraft stärken. Bewerber schauen dabei sehr genau, welche Firma mit einer Unternehmenskultur punktet, die auf gute Führung, Teamarbeit und eine positive Atmosphäre abzielt. Auch die Arbeitsbedingungen mit Homeoffice-Möglichkeiten, einer attraktiven Vergütung und guter Work-Life-Balance spielen eine Rolle. Vor allem fordern Fachkräfte Wertschätzung, Chancengleichheit und Inklusion - kurzum, Fairness im Beruf. 820 Unternehmen in Deutschland können mit diesen Bedingungen aufwarten.

Die Studie „Weiterbildung der Beschäftigten heute“ zeigt, dass die Unterstützung durch Führungskräfte, vielfältige Lernerfahrungen und Möglichkeiten zur Erweiterung der Skills die Hauptkomponenten einer positiven Lernkultur für Beschäftigte weltweit sind.
Die Studie Weiterbildung der Beschäftigten von Degreed, für die mehr als 2.400 Beschäftigte aus 15 Ländern (darunter auch Deutschland) zu ihrem Verhalten und ihren Werten in Bezug auf Lernen und Karriereentwicklung befragt wurden, zeigt den Wert positiver Lernerfahrungen am Arbeitsplatz und die Bedeutung der Unterstützung durch die Führungskräfte auf.

FAZ Cornerstone Studie Digitales Arbeiten CoverDie Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt nachhaltig verändert und vielerorts für einen Digitalisierungsschub gesorgt – insbesondere im HR-Bereich. Das zeigt die Studie „Digitales Arbeiten 2030“ von F.A.Z. Business Media - Research und Cornerstone, für die insgesamt 238 Führungskräfte befragt wurden. Während in den befragten Unternehmen das Homeoffice vor der Pandemie eher die Ausnahme als die Regel war, sieht das künftig anders aus: Nur drei Prozent der befragten Unternehmen werden alle Beschäftigten wieder dauerhaft ins Büro zurückholen. Die Mehrheit (53 %) setzt auf hybrides Arbeiten – also einen Wechsel zwischen Büro- und Homeoffice-Tagen –, bei dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überwiegend im Büro und nur ab und zu an einem anderen Einsatzort arbeiten werden.

• Mehr Wahlmöglichkeiten: Arbeitsort für viele kein Kriterium mehr
• Weniger Aufwand: Bewerben ohne Anschreiben und mit wenigen Klicks
• Intelligentes Matching: Wir wählen passende Jobs nur noch aus, statt mühsam danach zu suchen
• Für den Trendreport haben StepStone und der Bundesverband der Personalmanager (BPM) rund 9.000 Menschen gefragt, wie Jobsuche und Bewerbung in fünf Jahren aussehen werden – unter den Befragten waren auch 2.700 Recruiter*innen und Führungskräfte

Welchen Einfluss hat die (Post-)Covid-Krise auf Gehälter? Können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im kommenden Jahr überhaupt eine Lohnerhöhung erwarten? Ja, denn trotz der aktuellen Situation werden die Gehälter in den meisten EU- und Nicht-EU Ländern 2022 steigen. – Allerdings wird durch hohe Inflationsraten in einigen Ländern die reale Erhöhung eher niedrig ausfallen, teilweise sogar bis hin zu Negativeffekten.
Diese und weitere Erkenntnisse erlangt die aktuelle Studie "Kienbaum Gehaltsentwicklungsprognose 2022", die noch diesen Monat von der Personal- und Managementberatung veröffentlicht wird. Die Studie bietet einen Überblick über die Gehälter in 48 ausgewählten Ländern mit mehr als 600 Teilnehmern aus Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen.

Kommunikation wichtiger als je zuvor: Gerade in Krisenzeiten fällt der professionellen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Unternehmen eine essentielle Rolle zu. Auch am Arbeitsmarkt schlägt sich dies natürlich nieder. Die Münchner Wilde & Partner Communications GmbH hat unter 28 Leitern und Leiterinnen von Pressestellen deutscher Unternehmen zur aktuellen Personalsituation nachgefragt. Das Feedback fällt differenziert aus.
Einschätzung höchst unterschiedlich:
Demnach sind rund 44 Prozent der Befragten der Ansicht, dass sich der Wettbewerb um die besten Talente im Bereich Kommunikation verstärkt hat. 19 Prozent erhalten dagegen zahlreiche Bewerbungen und gehen davon aus, dass viele Kommunikationsprofis derzeit neue Jobs suchen. Für etwa ein Drittel der Befragten hat sich die Corona-Pandemie bislang wenig auf die Personalsituation niedergeschlagen, sie spüren kaum Veränderungen.

• Neun von zehn Beschäftigten sehen nötige Zukunftskompetenzen als entscheidend für den Geschäftserfolg in den kommenden fünf bis zehn Jahren
• Besonders großer Nachholbedarf herrscht bei der digitalen Kommunikation, dem Umgang mit digitalen Tools und dem virtuellen Arbeiten
• Mehrheit der Arbeitnehmenden ist mit Vielfalt und Qualität der Lernangebote unzufrieden.
Entscheider*innen sind um den Wirtschaftsstandort Deutschland besorgt: Grund sind ihrer Meinung nach die fehlenden, aber entscheidenden Zukunftskompetenzen in vielen Unternehmen – insbesondere befeuert durch die Corona-Pandemie. Man spricht hier auch von einem wachsenden Skill-Gap. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Online-Jobplattform StepStone und des Kienbaum Institut @ ISM, der Forschungseinrichtung der Personal- und Managementberatung Kienbaum an der International School of Management, hervor.

• Die Berlin School of Business and Innovation (BSBI) analysiert die Job-Angebote in den 15 größten deutschen Städten auf feste und befristete Stellen sowie Studierendenjobs
• Rund 81 Prozent der ausgeschriebenen Vakanzen werben mit fester Anstellung
• Anteil der Werkstudierendenjobs ist höher als der von befristeten Job-Angeboten
• Befristete Verträge werden unter anderem im Gesundheitswesen sowie in der Forschung registriert

2021 ist für das „PR-Journal“ ein wirklich außergewöhnliches Jahr: Nach dem 25. Pfeffer-Ranking und dem bereits 5. Geburtstag unseres monatlichen Podcasts im Mai folgt am 3. August die 750. Ausgabe unseres Redaktions-Newsletters, der Woche für Woche über 9.000 Kommunikationsprofis aller Karrierelevel in Agenturen, Pressestellen, Verbänden und Unis erreicht. Wir bedanken uns für Ihre Treue mit einer nie dagewesenen Preis-Aktion: Alle im August gebuchten Media-Einzelleistungen kosten maximal je 750 Euro. So würde bspw. ein Sonder-Newsletter nicht 1.390 Euro und ein Content-AdBanner nicht 990 Euro kosten, sondern eben nur … genau: 750 Euro. 

Wer sich auf einen neuen Job bewirbt, weiß: Die Frage nach den Stärken und Schwächen wird kommen – auch wenn es mittlerweile unterschiedlichste Möglichkeiten gibt, wie Personaler*innen diese abfragen. Doch vielen Jobsuchenden fällt es gar nicht so leicht, diese zu beantworten. Dabei werden persönliche Eigenschaften immer wichtiger bei der Suche nach einem passenden Job, wie eine StepStone Studie unter 2.700 Führungskräften und 2.000 Recruiter*innen zeigt. Mit dem StepStone Persönlichkeitstest TrueYou kann jetzt jede*r die eigenen Soft Skills testen und mehr über seinen ganz persönlichen Arbeitsstil erfahren.

Persönliche Eigenschaften wichtiger als berufliche Erfahrung
73 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass persönliche Eigenschaften die wichtigsten Faktoren bei der Auswahl der passenden Kandidaten*innen seien – noch vor der beruflichen Erfahrung (68 Prozent). 87 Prozent glauben sogar, dass die persönlichen Faktoren in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen werden. Soziale Kompetenzen liegen mit 67 Prozent auf Platz 3. Formelle Abschlüsse oder gar Noten scheinen im Gegensatz dazu weniger wichtig (10 Prozent und 5 Prozent). „Gerade die Corona-Pandemie zeigt, dass immer mehr Menschen als Quereinsteiger neue Jobs ausüben, in denen sie wenige oder keine Vorkenntnisse besitzen. Umso wichtiger sind hier bei der Bewerbung Soft Skills“, sagt StepStone Karriere-Expertin Lea Schröder. „Wir beobachten, dass Unternehmen bei den Einstellungskriterien ein zunehmendes Augenmerk auf die sogenannten weichen Faktoren legen und es sich zum Ziel machen, dass die neuen Mitarbeiter*innen zur Unternehmenskultur passen.“ Aber welche Soft Skills müssen Arbeitnehmer*innen in Zukunft mitbringen? Unter den Top 3 liegen laut StepStone Studie Kommunikationsfähigkeit (75 Prozent), Flexibilität (66 Prozent) und Organisationfähigkeit (61 Prozent).