Karriere / Tipps + Infos

Ist der Doktortitel ein Gehaltsmotor? Die Analysten vom Hamburger Vergleichsportal Gehalt.de haben 6.074 Daten von akademischen Berufseinsteigern ausgewertet und untersucht, in welchen Fächern der Doktortitel am lukrativsten ist. Das Ergebnis: Promovierte Akademiker erhalten zum Berufsstart ein Gehalt von rund 55.500 Euro jährlich. Masterabsolventen ohne den Titel liegen bei 46.314 Euro im Jahr. Bei Informatikern lohnt sich der Doktor am meisten. Mit Promotion verdienen sie 57.000 Euro im Jahr – rund 8.700 Euro mehr als ihre Kollegen ohne einen Doktorgrad.

Der Herbst ist eine Zeit der Veränderung – und das, auch was die Berufswelt anbelangt. So ist der Oktober laut LinkedIn einer der Monate des Jahres (getoppt nur vom Januar), in dem die meisten Menschen nach neuen beruflichen Herausforderungen suchen und Jobs wechseln.
Zitat:
„Wer sich nach einem beruflichen Tapetenwechsel sehnt oder wer nach neuen Mitarbeiter*innen sucht, der sollte jetzt aktiv werden – gerade die Herbstmonate bieten überproportional viele berufliche Möglichkeiten“, sagt Barbara Wittmann, Senior Director bei LinkedIn DACH.

Was nützen Kickertisch und Feierabendbier, wenn die fehlende Motivation viel tiefliegendere Gründe hat? Statt hipper aber sinnloser Maßnahmen, verdienen Mitarbeitende echte Wertschätzung von ihren Arbeitgebern.
Auf der Suche nach dem Sinn.
Nach außen hin werden Feel-good-Aktivitäten wie Büro-Yoga und Teamausflüge als Kirsche auf der Torte verkauft. Wenn die Arbeitsbedingungen im Unternehmen top sind und das wohlverdiente Feierabendbier noch oben drauf kommt, sind sie das ja auch. Schwierig wird es, wenn solche Motivationsmaßnahmen als Ersatz für regelmäßige Überstunden oder problematisches Vorgesetztenverhalten herhalten müssen. Ist die Stimmung durch hohen Druck und wenig Wertschätzung im Keller, macht die kostenlose Pizza am Freitag langfristig bestimmt keinen Angestellten glücklicher.
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Fachkräfte sind wählerisch und haben genaue Vorstellungen von ihrem Job. Damit sie zufrieden mit ihrer Stelle sind, wünschen sie sich vor allem eine spannende Tätigkeit und eine hohe Jobsicherheit. Das zeigen Ergebnisse einer StepStone Studie zum Thema Arbeitgeberattraktivität, an der 22.000 Fach- und Führungskräfte teilgenommen haben. Doch was hat Fachkräfte in Deutschland eigentlich dazu gebracht, ihren letzten Arbeitgeber zu verlassen? Das sind die acht häufigsten Kündigungsgründe:

Grund 1: Zu geringe Bezahlung
Obwohl die Befragten im Rahmen der Studie mehrere Kündigungsgründe nennen konnten, gaben nur rund vier von zehn Fachkräften (39,7 Prozent) das Gehalt an. 79 Prozent der Fachkräfte gehen davon aus, dass sie nach einem Jobwechsel mehr verdienen als vorher – das zeigt die StepStone Studie „Gehaltsverhandlungen in Deutschland“.

Aktuell lassen Arbeitgeber im Hinblick auf das Gehalt erst sehr spät die Katze aus dem Sack – das zeigt eine aktuelle Umfrage von softgarden, Berlin, an der 4.145 Bewerber teilgenommen haben. Zahlreiche Jobkandidaten werden aktuell künstlich zu lange im Bewerbungsverfahren festgehalten, obwohl Gehaltswunsch und -angebot nicht zueinander passen. Arbeitgeber verbrennen so unnötige Ressourcen und schädigen ihr Image.
Im Zuge der New Work-Debatte wird immer wieder die Forderung nach Gehaltstransparenz im Unternehmen erhoben. Einige Unternehmen haben ihre Gehaltsstruktur transparent gemacht – und öffentlich darüber gesprochen. Die Mitarbeiter dort wissen, was ihre Kollegen verdienen, im Gegenzug liegen ihre eigenen Gehälter ebenfalls offen. Wie stehen Bewerber dazu? 50,6 % der Befragten finden das gut, 28,9 % schlecht. 20,5 % haben dazu keine Meinung.

Vermeintlich ‚angestaubte‘ Werte wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Organisation sind in Zeiten von flexiblem und ortsunabhängigem Arbeiten aktueller denn je. So sehen es Fach- und Führungskräfte in Deutschland, zeigt eine Untersuchung der Online-Jobplattform StepStone, Düsseldorf zum Thema Kooperation und Kollaboration am Arbeitsplatz. 82 Prozent der rund 14.000 Befragten halten Organisationsfähigkeit und 72 Prozent Zeitmanagement für besonders wichtig, um im Team erfolgreich zu sein. Das sind mit Abstand die höchsten Zustimmungswerte unter den Beschäftigten, deutlich vor Fähigkeiten etwa im Projektmanagement oder konzeptionellen Denken, die viel eher mit modernem Arbeiten und digitaler Arbeitswelt verbunden werden. Das ist konsequent, denn erst wenn die Grundlagen stimmen, können Teams dynamisch und innovativ, kurz: erfolgreich sein.

Unangefochtene Nummer eins im Ranking der beliebtesten Recruiting-Tools ist nach wie vor das Schalten von Stellenanzeigen auf Internetstellenbörsen und der eigenen Karrierehomepage. Aber auch die Direktansprache von Kandidaten (Active Sourcing) gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Das ist das Ergebnis der Studie Recruiting Trends1, die Monster zum 17. Mal gemeinsam mit der Universität Bamberg veröffentlicht hat.
Das deckt sich mit den Präferenzen der Bewerber: Auch sie suchen am liebsten auf Internetstellenbörsen nach einem neuen Job. Sieben von zehn Kandidaten statten ihnen häufig einen Besuch ab, um nach einer Stelle Ausschau zu halten. 23,4 % der Kandidaten geben an, ihren Job darüber gefunden zu haben.

Auf die fünf häufigsten Fragen zum Volontariat und Traineeship in PR und Kommunikation gibt Nils Hille, Geschäftsführer der Deutschen Akademie für Public Relations (dapr), Antworten.
Immer wieder stellen mir Studierende oder Hochschulabsolvent/innen ähnliche zentrale Fragen zum Volontariat und Traineeship. Die Fragen, die ich bei Veranstaltungen und online am meisten gehört habe, habe ich hier nun einmal aufgeführt und mit Antworten versehen. Diese ergeben sich aus unzähligen Gesprächen mit Kommunikations- und Agenturchefinnen und -chefs sowie Personalverantwortlichen aus der Kommunikationsbranche. Sicher kann man diese noch ergänzen und diskutieren. Somit freue ich mich immer über weitere Fragen sowie (konträre) Antworten.

Wenn nicht jetzt, wann dann… In der Sommerzeit – speziell nach einer Zeit der Erholung – denken viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über berufliche Veränderungen nach. Genau jetzt ist also die Zeit, die wechselwilligen Kandidatinnen und Kandidaten mit ansprechenden Jobangeboten neugierig auf neue Herausforderungen zu machen. Das „PR-Journal“ bietet deshalb im Juli und August für seine Jobbörse und die Zusatzleistungen besonders attraktive Konditionen. Wer also für seine Agentur, sein Unternehmen oder seinen Verband Kommunikationsprofis sucht, sollte jetzt buchen.

Interview mit Agenturchef Christoph Schwartz
Aller guten Dinge sind drei: Zum dritten Mal in Folge hat die Münchner Agentur Schwartz Public Relations den Sabre Award „Best Agency to work for“ für den europäischen Kontinent gewonnen. Ausrichter der Sabre Awards, die für EMEA jährlich im Mai vergeben werden, ist der „Holmes Report“. Das PR-Journal hat die dritte Auszeichnung in Folge zum Anlass genommen, mit Agenturchef Christoph Schwartz über das Geheimnis seines Erfolgs zu sprechen.