Karriere / Tipps + Infos

Christine Stock, Leiterin Human Resources bei Fink & Fuchs.

Die Kommunikationsarbeit in einer Agentur erfordert über fundierte Fachkenntnisse hinaus starke persönliche Kompetenzen. Wie das Traineeprogramm bei Fink & Fuchs die Basis für dieses spezielle Berufsbild legt und was man sonst noch mitbringen muss, um die „Lizenz zum Berater“ zu erwerben, verrät Christine Stock, Leiterin Human Resources bei der Wiesbadener Agentur mit Standorten in Berlin und München.

Die Geschäftsführer und ihr Trainee im Jahr 2019: SKM Consultants-Partner Christian Koof (l.) und Carsten Deuster (M.) mit Peter Holtschlag (r.), damals noch Trainee in der Agentur.

Nach dem Bachelor weiter studieren oder lieber im Job durchstarten? Dass man sich diese Frage erst gar nicht stellen muss, weil die Kombination der ideale Weg ist, stellen nicht nur viele Absolventinnen und Absolventen, sondern auch immer mehr Unternehmen und Agenturen fest. So auch Christian Koof, Managing Partner bei SKM Consultants, dem die Deutsche Akademie für Public Relations (dapr) im Jahr 2018 einen neuen Trainee über ihr Karriereprogramm dapr.dual vermittelt hat. Peter Holtschlag, inzwischen Consultant in der Agentur und Mitglied der 30u30-Crew 2020, hat sein Masterstudium in der Fachrichtung „Digitale Kommunikation“ im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen. Wie sehr beide Seiten von der Kombination aus Jobeinstieg und Studium profitieren konnten, erklärt Christian Koof im Interview.

Es lohnt sich, einen neuen Job zu suchen – das meinen laut einer Umfrage neun von zehn Arbeitgebern in Deutschland. Die Jobplattform StepStone hat rund 2.700 Führungskräfte und 2.000 Recruiter und Recruiterinnen gefragt, wie die andauernde Corona-Pandemie sich in ihrem Unternehmen auf Neueinstellungen auswirkt. Demzufolge rekrutiert fast jeder dritte Arbeitgeber derzeit gezielt mehr Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen aus anderen Branchen und Berufsfeldern. 35 Prozent bemühen sich darum, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einzustellen, die sie vor der Krise wahrscheinlich nicht bekommen hätten.

Dickmann Franziska Texterin PR Kom Agentur schoesslers c Raimar von Wienskowski kleinDer CV oder auch Lebenslauf ist eines der Kernelemente einer Bewerbung. Klar, denn hier finden Unternehmen alle wichtigen Informationen zu den Bewerberinnen und Bewerbern, von Ausbildung über berufliche Stationen bis hin zu zusätzlichen Weiterbildungen. Karriereportale wie LinkedIn setzen mittlerweile nicht selten auf die schnelle Nummer – Bewerber können sich bei Unternehmen ihrer Wahl lediglich mit ihrem CV bewerben. Auch in vielen ATS-Systemen (Applicant-Tracking-Systemen) bewirbt man sich heutzutage lediglich mit seinem Xing- oder LinkedIn-Profil. Durch den Wegfall von Bewerbungsschreiben und zusätzlichen Anhängen konzentriert sich alles einzig auf den Lebenslauf. Wie also sollte er sein, um Eindruck zu hinterlassen? (Foto © Raimar von Wienskowski)

Die Studie steht auf der Kienbaum-Website zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Engagement ist das Level an Hingabe, Loyalität und Zufriedenheit, das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber ihrer Arbeit und ihrem Arbeitgeber verspüren. – So weit, so einfach. Doch was genau bindet ein Talent – also einen herausragenden Mitarbeiter oder Mitarbeiterin – an die eigene Organisation? Wie schaffen Führungskräfte ein Gefühl der Verbundenheit? Und welche Pflichten liegen bei HR, wenn es um die Bindung von Talenten geht? Eine Antwort darauf: Eigenverantwortung, Wirksamkeit und Gemeinschaft sind drei wesentliche Treiber für Talent Engagement. Weitere Antworten liefert die aktuelle Studie „Engaging Talent – Potenzialträger binden und entwickeln“, für die die Personal- und Managementberatung Kienbaum über 1.000 Talente im DACH-Raum befragt hat.

Die Tabelle zeigt, welche Fähigkeiten im Job künftig wichtiger werden. (Quelle: Future Skills-Studie von StepStone und Kienbaum, 2020)

Seit Monaten stellt die Corona-Pandemie Menschen vor große Herausforderungen – insbesondere im Beruf. Welche Eigenschaften besonders hilfreich sind, um diese Herausforderungen zu meistern, zeigt jetzt eine Umfrage. Die Jobplattform StepStone und das Kienbaum Institut @ ISM, die Forschungseinrichtung des Beratungsunternehmens Kienbaum an der International School of Management, haben 8.500 Menschen zu ihren Erfahrungen im Job befragt. Demnach sind es diese sieben Fähigkeiten, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unruhigen Zeiten am dringendsten brauchen:

Bewerber werden seit 2014 immer ungeduldiger. Aktuell erwarten drei Viertel von ihnen nach dem Versand der schriftlichen Bewerbung eine verbindliche Antwort innerhalb von Tagen oder nach maximal zwei Wochen. Bewerbungsverfahren brauchen mehr Tempo, Authentizität und Serviceorientierung. Das sind Ergebnisse des zweiten Teils der „Candidate Experience 2020“-Umfrage von softgarden. Der Recruiting-Software-Anbieter aus Berlin hat dafür 6.720 Bewerberinnen und Bewerber befragt.

Führt die Corona-Pandemie etwa dazu, dass Arbeitgeber künftig leichter passende Mitarbeiter finden? Angesichts der gestiegenen Arbeitslosenquote erscheint eine solche These zumindest nicht abwegig. Allerdings kommt die internationale Employer-Branding-Beratung Universum, die zur Online-Jobplattform StepStone gehört, in einer weltweiten Umfrage unter 1.130 HR- und Recruiting-Experten zu einem anderen Ergebnis: Von den 90 attraktivsten Arbeitgebern der Welt (WMAE*), die als Vorreiter im Bereich Personalmarketing gelten, erwarten 56 Prozent in den nächsten Monaten einen verschärften Wettbewerb um die richtigen Mitarbeiter. In Deutschland erwarten dies sogar mehr als Zweidrittel aller Arbeitgeber. Ein Einstellungsstopp oder ein passives Rekrutieren ist für die überwiegende Mehrheit daher kein Thema: Weltweit rechnen 86 Prozent aller Unternehmen fest damit, dass der Bedarf an neuen Mitarbeitern im kommenden Jahr gleich hoch bleibt oder sogar noch steigen wird – in Deutschland sind ebenfalls acht von zehn Unternehmen dieser Auffassung.

Junge Akademiker und Akademikerinnen unterscheiden sich teilweise stark in ihren Erwartungen an den Berufseinstieg. Während Abwechslung, Erfüllung und Arbeitsklima für alle besonders wichtig sind, gehen die Vorstellungen vor allem beim Thema Gehalt auseinander. Männliche Studenten der für die Agenturbranche relevanten Fachrichtungen erwarten im Schnitt 6.000 Euro mehr Jahresgehalt als Studentinnen. Das ergab eine Studie vom Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA und Appinio.
Bei der Erhebung wurden über 1.000 Studenten und Studentinnen aus ganz Deutschland online befragt. Während Frauen der für Agenturen besonders relevanten Fachrichtungen im Schnitt gut 42.500 Euro Jahresgehalt erwarten, sind es bei ihren männlichen Kollegen gut 48.500 Euro. Mit 6.000 Euro ist diese Differenz sogar noch höher als der Schnitt aller Studierenden aller Fachrichtungen, die bei 5.500 Euro liegt.

Logo NextPlacement RGB 002

Die Corona-Krise sorgt für eine paradoxe Situation: Viele Kommunikatoren haben so viel zu tun wie selten zuvor – gleichzeitig steigt die Sorge um den eigenen Job oder den von Mitarbeitern. Was tun, wenn man plötzlich gekündigt wird oder verdienten Kräften kündigen muss? NextPlacement, der neue Outplacement-Service der PRCC-Personalberatung, bietet Unterstützung.

von Philip Müller, Managing Partner der PRCC Personalberatung, Düsseldorf

Klar ist: Ein Outplacement kann die Kündigung nicht verhindern. Es kann aber die negativen Folgen einer Trennung abmildern und den Betroffenen neue Perspektiven eröffnen: Die Kandidaten im Outplacement-Prozess werden dabei unterstützt, sich im Arbeitsmarkt zu orientieren und zu positionieren, sich zu qualifizieren und schließlich einen neuen Job zu finden.

Eine professionelle Begleitung kann sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber sinnvoll sein, da eine Kündigung beide Seiten vor Herausforderungen stellt: