Karriere / Tipps + Infos

Jeder zweite Deutsche wünscht sich im kommenden Jahr ein höheres Gehalt. Dieser Karrierewunsch rangiert mit 46 Prozent unangefochten auf dem ersten Platz. Das ist eins der Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Umfrage "Karriereziele 2019", für die 1.004 Bundesbürger befragt wurden. Über mehr Wertschätzung im Job würden sich 24 Prozent der Befragten freuen. Dass der Chef zum Beispiel ein paar lobende Worte für erledigte Aufgaben findet, landet somit bei den Deutschen auf dem zweiten Platz der Wunschliste. Auf dem dritten Platz rangieren "sich die Zeit selbstständig einteilen zu dürfen" und eine "Fremdsprache zu lernen". Jeweils für 19 Prozent der Bundesbürger ist das wichtig.
+++ Die Studienergebnisse finden Sie über diesen Link.

Sie wurden zum Vorstellungsgespräch für Ihren Traumjob eingeladen und fühlen sich noch unvorbereitet? Das Bewerbungsgespräch muss kein Unbehagen in Ihnen auslösen, denn es ist eine wunderbare Chance, das Unternehmen von Ihnen zu überzeugen. Mit einer sorgfältigen Vorbereitung meistern Sie die Hürden problemlos. Wir haben die beliebtesten Fragen in Vorstellungsgesprächen aufgelistet und zeigen Ihnen, wie Sie mit Ihrer Antwort punkten können.
Diesen Beitrag haben wir auf der Seite des Karriereportals "StepStone" entdeckt. Bitte hier weiterlesen...

KommPassion Logo Wer sagt, wo es langgeht und wer passt sich an – Chef oder Mitarbeiter? Wieso eigentlich nicht beide? Was wir aus unserer Evolutionsgeschichte für die Agenturkarriere lernen können.

Autoren: Tobias Bruse (Berater komm.passion) und Prof. Dr. Alexander Güttler (CEO komm.passion, Düsseldorf)

Nicht die größten oder stärksten Lebewesen sind die „Sieger“ der Evolution. Überleben gelingt immer denen, die sich am besten und schnellsten an Umweltveränderungen anpassen. Das beste Beispiel dafür liest gerade diesen Text: der Mensch. Menschen sind weder besonders stark oder fit. Unsere Urahnen waren vermutlich nicht mal sonderlich intelligent. Und doch stehen wir an der Spitze der Nahrungskette. Warum? Weil wir uns zügiger an unsere Umwelt angepasst haben als alle anderen Lebewesen. Das gelang uns so lange, bis wir irgendwann unsere Umwelt an uns anpassen konnten. Wir haben Wälder gerodet, wir haben Staudämme gebaut. Wir fingen an, in Hütten zu leben – später in Häusern, in Luxusvillen. Wir besiegten sogar tödliche Krankheiten.

Die Unternehmensberatung Meta HR und das Jobportal Stellenanzeigen.de haben untersucht, was die wichtigsten Trends im Recruiting im kommenden Jahr sind. Dazu haben die Experten die Studie "Recruiter Experience" erstellt. Das Fachmagazin "werben & verkaufen" hat über die Studie berichtet und vier Tipps aufgeschrieben, wie man erfolgreich neue Talente findet. Recruiting würde zur Beziehungspflege, digitale Kompetenzen könnten dabei nützlich werden. Also: Networking statt Stellenausschreibung.

Seit Jahren boomt die Fachkräftenachfrage in Deutschland. Unternehmen versuchen daher verstärkt, mit Online-Stellenausschreibungen die Aufmerksamkeit der Fachkräfte zu gewinnen. Dass bereits die Art und Aufbereitung einer Ausschreibung maßgeblichen Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen eine Bewerbung nehmen, zeigt eine neue Studie der Online-Jobplattform StepStone. Im Rahmen einer Umfrage wurden 30.000 Fach- und Führungskräften detailliert zu ihrem Jobsuchverhalten befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich vor allem drei Faktoren auf die Bewerbungsabsichten von Jobsuchenden auswirken.

softgarden-Umfrage zeigt steigende Nutzung durch Bewerber und mangelnde Aktivität von Arbeitgebern.
Immer mehr Bewerber nutzen Arbeitgeberbewertungsplattformen wie kununu. Das ist das Ergebnis einer aktuellen softgarden-Umfrage, an der 6.551 Bewerber teilgenommen haben. Zugleich zeigt die Erhebung: Bewerbern missfällt die Passivität von Arbeitgebern im Umgang mit den Bewertungen. Arbeitgeber sollen Feedback aktiv fördern und Kritik zur Verbesserung nutzen sowie sichtbar darauf reagieren.

Nutzen Sie Arbeitgeberbewertungsplattformen wie kununu oder Glassdoor, um sich über Arbeitgeber zu informieren?“ Diese Frage beantworten aktuell 48,2 % der Bewerber mit „Ja“. In einer im Februar und März 2017 durchgeführten softgarden-Umfrage lag die Zahl noch bei 45,7 %. Damit ist der Anteil in etwas mehr als einem Jahr um 2,5 Prozentpunkte gestiegen.

Die kurze Antwort: weil die Arbeitswelt 4.0 nicht mit der Unternehmenskultur 1.0 funktioniert. Gut, das ist nun ein wenig kurz und pointiert auf den Punkt gebracht. Wollen wir uns die Mühe machen, einen kleinen Blick auf die Realität zu werfen. Menschen verlassen in der Regel Menschen. Natürlich spielt auch der Karrierewunsch nach einem Sprung nach oben eine große Rolle, doch bevor dieser kommt, muss ja jemand die Initialzündung geben. Indeed hat ermittelt, dass 85 % aller Beschäftigen sich Stellenanzeigen anschauen. Wer auf Facebook ist, weiß, wie oft einem da durchaus spannende Jobtitel angezeigt werden. Und wenn etwas neugierig macht, klickt man natürlich drauf. Viel wichtiger finde ich hingegen die folgende Statistik von Indeed: 91 % der erwachsenen Arbeitnehmer, die im letzten Jahr eingestellt wurden, reagieren erneut wieder auf Stellenanzeigen.

Während Konzerne beim Werben um den akademischen Nachwuchs auf hohe Bekanntheitswerte bauen können, haben Hidden Champions hier erwartungsgemäß ein Defizit. Das Ausmaß dieser Unterschiede geht aus einer aktuellen Analyse der Studienreihe „Fachkraft 2030“ hervor, die zugleich alternative personalstrategische Potenziale benennt. Den vorliegenden Zahlen zufolge lauten die zentralen Attribute der akademischen Zielgruppe für Hidden Champions: Männlich, Master und vor allem Migrationshintergrund. An der Untersuchung haben bundesweit 32.000 Studierende teilgenommen.

70 Prozent der Deutschen steckten bereits in einem ungeliebten Job fest. Die Reißleine ziehen aber nur die Wenigsten in einer solchen Situation sofort. Im Schnitt warten Arbeitnehmer elf Monate, bevor sie eine neue Bewerbung überhaupt in Betracht ziehen. Dabei ist mangelndes Selbstvertrauen häufig der Grund für dieses Zögern. Das hat das weltweit größte Karrierenetzwerk LinkedIn in einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Knapp ein Drittel (31 Prozent) der Befragten hat sich schon mal aus diesem Grund gegen eine Bewerbung entschieden.

Als Melanie am Mittwochmorgen in den Fahrstuhl des Bürogebäudes im Frankfurter Westhafen tritt, muss sie schmunzeln. Gerade kommt ihr das Gespräch mit dem Taxifahrer in den Sinn, der sie gestern nach dem Kundentermin vom Flughafen nach Hause gefahren hat. Seine Schwester würde auch in Healthcare arbeiten, sie verkaufe so Diätpillen und Wellness-Zeug. Kurz überlegte Melanie, ob sie den Irrtum aufklären und ihren Job in der Healthcare-Kommunikation näher erläutern sollte. Der Blick des Fahrers, der in Anbetracht der vollen Straßen leise vor sich hin schimpfte, ließ sie aber schweigen.

Gesundheit – ja, Wellness – nein
Schon oft haben Melanie, Head of International Healthcare, und ihre Kolleg/innen bei Weber Shandwick solche Gespräche geführt. Healthcare PR kann zwar auch mal mit gesunder Ernährung zu tun haben, in erster Linie geht es jedoch darum, Ärzte, aber auch Patienten, Angehörige und Pflegekräfte über neue wissenschaftliche Erkenntnisse, Therapien und den Umgang mit der Krankheit zu informieren. Dabei kann es um Volkskrankheiten oder seltene Erkrankungen gehen, um Onkologie oder auch Kardiologie – das Feld der Healthcare-Kommunikation ist weit gefächert. Und anspruchsvoll: In Deutschland zum Beispiel setzen Regularien wie das Heilmittelwerbegesetz und der FSA-Kodex zur freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie mitunter enge Grenzen für die Kommunikation.